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14.9.2017

Pkt. 3.1.3, nach 1. Spiegelstrich ist einzufügen:

- Badezimmer bis 20 m2, auch wenn dort Haartrockner, Warmwasserboiler oder Waschmaschinen vorhanden sind (gilt für Wohnungen, Hotels und ähnliche Nutzungen)

Pkt. 3.7.3.2, nach "Veranstaltungsstätten" ist einzufügen:

Sirenen (Alarmierung) bei DBA: Die Programmiermatrix der Sirenen und deren Funktion bei Ansteueralarm für eine DBA ist im Zuge der Überprüfung der DBA gemäß TRVB 112 durch diejenige Stelle, welche die DBA überprüft, zu überprüfen und befunden.

Anmerkung 1: in vielen Fällen ist bei Überprüfung der BMA das DBA Konzept gar nicht bekannt und es kann daher nicht beurteilt werden, ob die Matrix der Sirenen richtig ist, da diese vom jeweiligen DBA Konzept abhängig ist.

Anmerkung 2: Es wird darauf hingewiesen, daß gemäß TRVB 112 beim "Aufenthaltskonzept" keine automatische Alarmierung, ausgenommen in den vom Brand unmittelbar betroffenen Bereichen, auch nicht über DKM, erfolgen darf. Diese Alarmierung erfolgt nur über einen blauen Hausalarmtaster.

Anmerkung 3: Im Zuge der Abnahme der BMA ist jedoch die grundsätzliche Funktion der Alarmierung inklusive Laustärken zu überprüfen.

25.9.2016

Pkt. 3.1.3, 1- Spiegelstrich wird wie folgt geändert:

- Sanitärräume sowie deren gemeinsame Vorräume (bis maximal 10 m2), wenn in diesen keine elektrischen Geräte wie Waschmaschinen, Wäschetrockner, Handtrockner aus Kunststoff, Warmwasserbehälter ab 10 l aus Kunststoff usw. (ausgenommen sind Kleingeräte wie Haarphön, Beleuchtungsinstallationen) vorhanden sind und keine brennbaren Vorräte oder Abfälle aufbewahrt werden

Pkt. 5.3.2 und 5.3.2.1 werden wie folgt geändert:

5.3.2 Um bei der Abschlußüberprüfung auch beurteilen zu können, ob die Brandmeldeanlage ausreichend unempfindlich gegenüber Fehl- und Täuschungsalarmen ist, wird empfohlen, die Abschlußüberprüfung erst nach einem Probebetrieb der Brandmeldeanlage nach Fertigstellung des überwachten Bereiches durchzuführen.

5.3.2.1 Soferne dies aus rechtlichen oder sonstigen Gründen (z.B. Benützungsbewilligung abhängig vom Vorliegen eines Inspektionsberichtes, vertragliche Festlegungen des Errichters usw.) nicht möglich ist, kann die Brandmeldeanlage auch unter folgenden Voraussetzungen unmittelbar nach Fertigstellung überprüft werden: danach wie bisher

Anhang 1, Formblätter 1-6:

Wegen immer wieder vorkommender fehlerhafter Einsortierung in den Feuerwehr-Ordner wird Anhang 1, Formblatt 4 zu „BGV“, FB 6/1-6/3 zu STG 1-3 sowie FB 5 zu FB 4 umbenannt

Neuer Anhang 8:

Da trotz dreimaligem einstimmigem Beschluß des ONK 172 die Herausgabe der überarbeiteten ÖNORM F 3000 von einer einzelnen, außenstehenden Person seit nunmehr mehr als 1,5 Jahren verzögert wird, diese ON F 3000 jedoch dringend benötigt wird, werden die wichtigsten Teile derselben bis zum Inkrafttreten der neuen ON F 3000 als Anhang 8 zur TRVB 123 veröffentlicht.

Sämtliche Änderungen werden im pdf geändertund erhalten die Abonnenten und Lizenznehmer das neue pdf umgehend durch den ÖBFV; Käufer der gedruckten Version können den Anhang 8 in gedruckter Form gegen einen geringen Unkostenbeitrag beim ÖBFV bestellen.

Der neue Anhang 1 steht im Downloadbereich zum Gratis-Download bereit.

17.6.2016

17.6.2016
Pkt. 5.4.4 wird wie folgt ergänzt:

- Im speziellen ist eine vollständige Historie der bisher durchgeführten Revisionen im Bericht anzugeben unter Nennung des Datums und der Prüfzahl; bei durchgängigen Revisionen durch ein und dieselbe Inspektionsstelle reicht die Nennung der 1. und jeweils neuesten Revision.

- Es sind die derzeit vorhandenen Melderzahlen, - typen und arten anzuführen.

26.2.2016

Pkt. 3.4.7.1, 1. Satz wird wie folgt geändert:

Rauchansaugsysteme müssen einen positiven Prüfbericht einer akkreditierten Konformitätsbewertungsstelle gemäß ÖNORM EN 54-20 und TRVB 123 S besitzen.

Sämtliche Vorkommen von "F 90, T30, F 30" etc. sind auf "EI 90, REI 90, EI30 etc.) zu ändern.

Pkt. 5.3.3 wird wie folgt ergänzt:

.....

- Schema / Beschreibung über vernetztes System.. vgl. Anhang 6.3, Pkt 5
- Angaben über fernwirkende Bedieneinheiten:
• Angaben über den örtlichen Bereich der Bedienbarkeit
• Angaben über die Protokollierung der Schaltvorgänge

Neuer Anhang 6/3 - gültig ab Inkrafttreten der ÖNORM F 3000 2016:

1. zu ÖNORM F 3000, Pkt. 5.2.3.10:
- Für die Vernetzung sind jedenfalls eigene (exklusive) Verbindungen zu verwenden. Die Mitnutzung anderer Anwendungen auf diesen Netzen ist unzulässig.
- Von einem zusätzlichen 2. Übertragungsweg zwischen den Brandmelderzentralen kann in folgenden Fallen abgesehen werden:
• wenn ein bereichsweise bedienbares vernetztes Brandmeldesystem (ON F 3000, Pkt. 3.26.1) vorhanden ist und jede der Brandmelderzentralen einen eigenen Anschluß an die alarmannehmende Stelle, einen eigenen Schlüsselsafe und eine eigene Feuerwehrblitzleuchte und ein eigenes FBF hat
• wenn ein allgemein bedienbares vernetztes Brandmeldesystem (ON F 3000, Pkt. 3.26.2) vorhanden ist und jede der Brandmelderzentralen einen eigenen Anschluß an die alarmannehmende Stelle, einen eigenen Schlüsselsafe und eine eigene Feuerwehrblitzleuchte und ein eigenes FBF hat
• wenn zusätzlich ein Einsatzleitsystem gemäß ÖNORM F 3003 vorhanden ist, dieses direkt an jede Brandmelderzentrale angebunden ist (einzelne Stiche oder Ringleitung) und es sich an einem ständig besetzten Ort (Leitstelle, Sicherheitszentrale o.ä.) befindet.

2. zu ÖNORM F 3000, Pkt. 5.2.4.1
Ein allgemein bedienbares vernetztes System (ON F 3000, Pkt. 3.26.2) ist nur unter folgenden Voraussetzungen zulŠssig:
- Vorhandensein einer dementsprechenden Brandschutzorganisation, hiezu zählt insbesondere
• Brandschutzbeauftragter mit vollständiger Ausbildung inkl. Technik- und Nutzungsseminare
• Dementsprechende innerbetriebliche Verfahrensanweisungen, daß Schaltvorgänge nur nach Kenntnisnahme und Freigabe durch den BSB vorgenommen werden
• Dementsprechende innerbetriebliche Verfahrensanweisungen, daß es nur ein Kontrollbuch gibt
• Dementsprechende innerbetriebliche Verfahrensanweisungen, daß jedwede Schaltung bzw. jedes Vorkommnis an der Brandmeldeanlage im zentralen Kontrollbuch eingetragen wird.
oder
• Vorhandensein eines Einsatzleitsystems gemäß ÖNORM F 3003, in dem sämtliche Schaltvorgänge und Vorkommnisse protokolliert werden.
Das Vorhandensein der o.a. Verfahrensanweisungen ist bei der Überprüfung und den Revisionen der Brandmeldeanlage von der abnehmenden Stelle zu kontrollieren. Eine Kopie der Verfahrensanweisungen ist der abnehmenden Stelle zu übergeben.

3. zu ÖNORM F 3000, Pkt. 5.2.6.1
Für derartige Mischsysteme sind die jeweils zutreffenden Anforderungen gemäß 1. und 2. einzuhalten.

4. zu ÖNORM F 3000, Pkt. 5.2.8.7
- Erinnerungsfunktionen im Gerät: Diese ist derart einzustellen, daß zumindest einmal werktäglich eine Erinnerung erfolgt, da§ händische Eintragungen im Kontrollbuch zu tätigen sind
- Web/Cloud Kontrollbuch: dieses ist so zu konfigurieren, daß einmal wöchentlich eine Erinnerung erfolgt, daß das Kontrollbuch auszudrucken ist
- Protokollierung in der BMZ: Es ist durch interne Anweisungen sicherzustellen, daß Alarme und Störungen jedenfalls im Kontrollbuch eingetragen werden; für Ab- und Wiedereinschaltungen ist die Protokollierung in der BMZ (Ereignisspeicher) ausreichend.

5. Ergänzung Einreichunterlagen:
- Für ein bereichsweise bedienbares vernetztes Brandmeldesystem sind jedenfalls getrennte Einreichunterlagen gemäß Anhang 1 erforderlich
- Für ein allgemein bedienbares vernetztes Brandmeldesystem sind gemeinsame Einreichunterlagen erforderlich
- Für ein Mischsystem (z.B. wie Bild 11 der ON F 3000) sind für diejenigen Teile, welche allgemein bedienbar sind, gemeinsame und für diejenigen, welche bereichsweise bedienbar sind, jeweils getrennte Einreichunterlagen erforderlich.
- Für hierarchisch vernetzte Systeme keine Änderungen
Jedenfalls muß in den Einreichunterlagen ein Lageplan (Schema) vorhanden sein, in dem zumindest folgende Informationen enthalten sein müssen:
- Art der Vernetzung der Brandmelderzentralen
- Angabe der Art der Vernetzung
- Angabe über ÜE und deren Anschlu§ an die einzelnen BMZ
- Angabe über FBF, SS, BL und deren Anschluß an die einzelnen BMZ
Hinweis: In der ÖNORM F 3000 finden sich einige Beispiele derartiger Schemata

Es erfolgt keine Neuausgabe der gedruckten TRVB 123, die elektronische Ausgabe wird geändert und steht in Kürze zur Verfügung.

20.12.2015

Der Pkt. 5.4.3, 6. Spiegelstrich wird wie folgt geändert:

- Einhaltung der Instandhaltungsverpflichtung, inklusive Kontrolle des Instandhaltungsprotokolles, seiner Entsprechung mit den Vorgaben der ÖNORM F 3070, Überprüfung der Anzahl der bei der Instandhaltung ausgelösten Melder, Überprüfung allfälliger Widersprüche zwischen den Eintragungen im Instandhaltungsprotokoll und den Gegebenheiten vor Ort

Der Pkt. 5.4.3, 7. Spiegelstrich wird wie folgt geändert:

- Funktionsprüfung durch Auslösen eines Melders mit vollständigem Alarmverlauf (Alarmweiterleitung zur Feuerwehr, Sirenen, Parallelanzeigeeinrichtungen), Überprüfung der Alarmzwischenspeicherung, stichprobenartige repräsentative Sichtkontrolle (ca. 25 %) der Kennzeichnung und Situierung installierter Melder. Dabei sind die seit der letzten Revision lt. Eintragungen im Kontrollbuch bzw. nach Angaben des BSB geänderten Bereiche im Überwachungsbereich der BMA jedenfalls zu überprüfen, soferne die Änderungen nicht einen derartigen Umfang haben, daß ohnehin eine eigene Abnahme der Änderung der BMA erforderlich ist.

Anmerkung: Es steht der abnehmenden Stelle frei, eine größere Anzahl von Meldern auszulösen, z.B. für die erforderliche Revision der Brandfallsteuerungen.

Erläuterungen:

- Im Zuge der Revision soll auch die normgemäße Durchführung der Instandhaltungen durch die abnehmende Stelle überprüft werden.

- Aufgrund der genauen Vorgaben über die Durchführung der Instandhaltungen gemäß ÖNORM F 3070, der genormten Instandhaltungsprotokolle, der Durchführung der Instandhaltungen durch zertifizierte Fachfirmen und der Einführung von Alarmzählern, die auch Inspektionsalarme zählen, ist es zur Vermeidung von Doppelgleisigkeiten bei der Durchführung der Instandhaltungen bzw. Revisionen nicht erforderlich, eine Vielzahl von Meldern auszulösen.

Es erfolgt keine Neuausgabe der gedruckten TRVB 123, die elektronische Ausgabe wird geändert und steht in Kürze zur Verfügung.

 

7.6.2014

Der Punkt 2.5 - Feuerwehrbedienfeld wird wie folgt geändert: geänderte/neue Bestimmungen sind kursiv und fett gesetzt.

2.5.1 Bei Brandmelderzentralen mit weniger als 19 angeschalteten Übertragungsgruppen in Stichverdrahtung und ohne Meldereinzelkennung kann die Installation eines Feuerwehrbedienfeldes entfallen.
Dies gilt nur für Brandmelderzentralen, die nur Stichtechnik verarbeiten können. In diesen Fällen muß die Brandmelderzentrale jedenfalls unmittelbar beim Hauptzugang für die Feuerwehr situiert werden (s.a. TRVB 114 S).

Hinweis: Es erfolgt keine Neuausgabe der gedruckten Form, die elektronische wurde geändert.

11.4.2013

Wenn in Aufzugsschächten "Rauchansaugsysteme" zur Detektierung von Brandrauch installiert werden und bei Alarm Steuerungen, wie z.B. Befreiungsfahrt des Aufzuges oder Öffnen einer Entrauchungsklappe, durchgeführt werden, sind diese RAS (da RAS einer mandatierten EN der EN 54-Serie - EN 54-20 - unterliegen) an eine BMZ gemäß ÖNORM EN 54-2 anzuschließen und bilden den Teil eines Brandmeldesystems gemäß ÖNORM F 3000 . Weiters sind die Bestimmungen der TRVB 151 anzuwenden.

Der Anschluß des RAS an eine "Rauchschutzzentrale" (oder ähnliches) und die Durchführung der Steuerungen durch diese ist unzulässig.

 

12.4.2013

Hinweis: Es erfolgt keine Neuausgabe der gedruckten Version; die pdf-Versionen werden in Kürze angepaßt.

3.4.2.8.2: Die Formeln zur Ermittlung der Anzahl der erforderlichen Melder werden wie folgt geändert:

D > 0,125. (H-d): Melder in jedes Deckenfeld

D < 0,125. (H-d): Melder in jedes 2. Deckenfeld

D < 0,065. (H-d): Melder in jedes 3. Deckenfeld

Die übrigen Bestimmungen bleiben unverändert

3.4.3.8.2: Die Formeln zur Ermittlung der Anzahl der erforderlichen Melder werden wie folgt geändert:

D > 0,125. (H-d): Melder in jedes Deckenfeld

D < 0,125. (H-d): Melder in jedes 2. Deckenfeld

D < 0,065. (H-d): Melder in jedes 3. Deckenfeld

Die übrigen Bestimmungen bleiben unverändert

3.4.5.4.2 Überwachungsflächen/Abstände
Der bisherige Text inklusive Tabelle wird durch nachfolgenden ersetzt:

Wenn der Melder nicht innerhalb der obersten 10 % der Raumhöhe installiert wird, sind die Melder in Abhängigkeit von der Raumhöhe (unter folgender Annahme: ungünstigster Brandentstehungsort, Rauchausbreitung von einer punktförmigen Quelle im 15° Kegel) folgendermaßen zu installieren:

Der Maximalabstand der Melder zueinander darf höchstens ein Viertel der Installationshöhe betragen.

3.4.7.3.3 Rauchansaugsysteme außerhalb der 10 %-Zone

Der bestehende Text wird durch folgenden ergänzt:

Grundsätzlich sind die Ansauglöcher derart zu plazieren, daß der aufsteigende Rauchkegel jedenfalls ein Ansaugloch "trifft": zur Bemessung sind die Grundsätze gemäß 3.4.5.4.2 heranzuziehen.

3.7.3.2 Das Kapitel Mindestanforderungen an externe Alarmierungs-einrichtungen für unterschiedliche Gebäudenutzungen wird wie folgt ergänzt:

Kindergärten und Volksschulen:

  • Bei Kindergärten und Volksschulen ist nur eine Sirene im Aufenthaltsbereich des Personals (muss vom Personal jederzeit wahrgenommen werden können) zu installieren. Diese Sirene schaltet sich automatisch nach 10 sek. wieder ab.
  • In allen anderen Bereichen sind rote Blitzleuchten zu installieren.


29.11.2012

Hinweis: Es erfolgt keine Neuausgabe der gedruckten Version; die pdf-Versionen werden in Kürze angepaßt.

neue Definition: Interne Alarmierungsanlage: beinhält jedenfalls eine Brandmelderzentrale, zumindest einen optischen Rauchmelder (als Objektschutz für die BMZ), Handauslösetaster und optische und/oder akustische Alarmierungs-einrichtungen

zu Pkt. 3.1.2: "- Zwischenböden, soferne die Brandbelastung > 25 MJ/m2 oder die zusammenhängende Bodenfläche > 200 m2 ist" (das Wort "und" wurde durch "oder" ersetzt)

zu Pkt. 3.7.3.2 Beherbergungsstätten:

Sockelsirenen in jedem Gästezimmer sind nur dann erforderlich, wenn die Gangsirenen in den Zimmern nicht deutlich hörbar sind (mind. 65 dB Laustärke in den Zimmern)

zu Pkt. 4.2.1. ".. Es sind nur Schlauchleitungen, Mantelleitungen und Kabel zu verwenden, deren äußere Hülle rot eingefärbt ist. In roter Farbe nicht erhältliche Leitungen (Rohre, Schläuche) sind in einem Maximalabstand von 2,0 m rot zu kennzeichnen."

Dies ist nicht dahingehend zu verstehen, daß rote Kabel in roten Rohren zu veregen sind. Soferne die Kabel rot sind, können die Rohre weiß oder grau sein und müssen auch nicht alle 2,0 m rot gekennzeichnet sein. Die Anforderung der Kennzeichnung der Rohre gilt nur dann, wenn keine roten Kabel zur verfügung stehen.

zu Pkt. 4.2.2.3: statt "ÖVE-EX 65" muß es heißen "ÖVE/ÖNORM E8065"

zu Pkt. 4.2.3: Befestigungsart

Anstatt Schellen können auch Kabelbügel verwendet werden, wenn

zu Pkt. 4.2.9.2: statt "ÖVE-EN2/Teil 1" muß es heißen "ÖVE/ÖNORM E8002/Teil 1, Anhang B, Pkt. B 3.1"

20.9.2012

Hinweis: Es erfolgt keine Neuausgabe der gedruckten Version; die pdf-Versionen werden in Kürze angepaßt.

Erläuternde Bestimmungen zu 3.7.3.2, Externe Alarmierungseinrichtungen in Schulen:

Soferne eine Schule oder ein Objekt vergleichbarer Nutzung nur im Schutzumfang "Gangschutz" überwacht wird und aufgrund der schalldichten Ausführung der Klassenzimmertüren die Gangsirenen nur schlecht oder gar nicht hörbar sind, sind in den Klassenzimmern gelbe oder rote Blitzleuchten zu installieren, die bei Ansprechen der BMA angesteuert werden. Soferne die Schule über eine andere von der BMA unabhängige Alarmierungseinrichtung (z.B. Glocken, Lautsprecheranlage etc.) mit Geräten in den Klassenzimmern verfügt, kann auf die Blitzleuchten verzichtet werden, wenn diese Alarmierungseinrichtung über die BMA angesteuert wird.

zu Teil 4, Pkt. 4.2.1.1

Eine Verlegung in Kunststoffschläuchen (statt Kunststoffrohren) ist ebenfalls zulässig, soferne diese gemäß Tabelle 4.2.3, Kunststoffrohre, befestigt werden.

Ebenso zulässig ist bei nachträglicher Sichtverkabelung (z.B. in Büros, Hotelzimmern etc.) die Verlegung der Melderkabel in geschlossenen Minikanälen, wobei diese durch Dübel in Abständen wie für Kunststoffrohr gemäß Tabelle 4.2.3 zu befestigen sind.

Bei senkrechter Verlegung ganzer Kabelbündel in eigenen Installationsschächten können diese unter nachfolgenden Bedingungen auch ohne Verrohrung verlegt werden:

zu Teil 4, Pkt. 4.2.3

Um Gleichartigkeit mit der TAEV zu erreichen, wird die Tabelle wie folgt geändert:

Installationsart

bei waagrechter Führung

bei lotrechter Führung

bei Kunststoffrohr

50 cm

70 cm

bei Panzerrohr

80 cm

130 cm

Weiters folgende Klarstellung:

Ein Panzerrohr zählt dann als Panzerrohr, wenn es gemäß TAEV ein solches ist, also eine Kennzahl 4 oder 5 aufweist.

 

1.12.2011

Mit Inkrafttreten der TRVB 123 S 11 wurden sämtliche sich auf vorangegangene Ausgaben der TRVB 123 beziehende Änderungen und Interpretationen von dieser Seite entfernt, da entweder in die Ausgabe 2011 eingearbeitet oder obsolet.